Special Effects Legende Stan Winston ist gestorben
Dienstag, den 17. Juni 2008
Stan Winston, vierfacher Oscar Preisträger, war für viele Geschöpfe der Filmgeschichte verantwortlich, die mich seit meiner Kindheit begleitet haben. Sei es Terminator, Alien oder Jurrasic Park… Winston war ein Genie wenn es um die Erschaffung von Animatronics Puppen ging… zu einer Zeit, als Computereffekte noch nicht so populär waren wie heute. Winston war immer der Ansicht, dass sich die Arbeit der Schauspieler verschlechtert, sobald sie ins Nichts spielen. In praktisch allen effektlastigen Filmen, welche in der heutigen Zeit in die Kinos kommen, hampeln die Akteure vor einer blauen Leinwand herum, ohne zu wissen, mit welchem Lebewesen sie es eigentlich zu tun haben. Seien wir doch mal ehrlich… viele “alte” Filme aus den 80er Jahren… ob Terminator, Alien oder Predator… wirken mit ihren Spezialeffekten deutlich glaubwürdiger als die digitalen Geschöpfe, welche in der heutigen Zeit die Leinwand der Lichtspielhäuser erblicken. Stan Winston’s Effektschmiede kreierte zu guter letzt noch die Kristallskelette im neuen Indiana Jones Film.
Ich verneige mich vor diesem großen Künstler, welcher am 15 Juni 2008 in Alter von nur 62 Jahren, nach langjährigen Krebsleiden, gestorben ist.








Die Zeitschrift PC Games hat auf ihrer Internetseite einen sehr interessanten Artikel über die PC Geschichte von Indy veröffentlicht. In diesem ersten Artikel werden die Jahre 1982 bis 1989 etwas genauer unter die Lupe genommen und viele Games aus der Zeit vorgestellt, die ich so selber noch gar nicht kannte. Ein sehr lesenswerter Artikel für alle, die sich einen umfassenden Überblick über die verschiedenen digitalen Indy Abenteuer verschaffen wollen.
Uwe Boll, talentfreier Regisseur, König der Trash Movies und Meister des schlechten Geschmacks möchte Indiana Jones am 23. Mai in den amerikanischen Box Office Charts schlagen. Um dies zu erreichen, schickt er seinen Film Postal ins Rennen. In einem Interview spach unser lieber Uwe recht abfällig über Harrison Ford und seinen Regiekollegen Spielberg, dem er eine teilweise schlampige Umsetzung seiner Filme vorwarf. Die absolute Krönnung ist aber seine Aussage, er habe größeres schauspielerisches Talent als Ben Kingsley in Schindler’s Liste. Ob Boll das ganze nur ironisch meint oder nun komplett dem Größenwahn verfallen ist, kann hier nicht gesagt werden. Es ist auf jeden Fall amüsant zu hören, wie selbstsicher unser Egomane Uwe Boll von seiner Arbeit zu sein scheint.